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Mit ganz großen Schritten geht es auf die Adventszeit und damit auch auf die beiden Jahreskonzerte des MVS zu. Am 3. Dezember findet das erste Konzert in der Gemeinschaftshalle in Hemmingen statt. Das zweite Konzert gibt’s am 10. Dezember in der evangelischen Georgskirche in Schwieberdingen zu sehen und zu hören. Einen kleinen Einblick in das, was Sie an den beiden Konzerten von Seiten des Blasorchesters erwartet gibt es heute schon:
Programm Weihnachtskonzerte

Gandalf (1. Satz aus der Herr der Ringe Sinfonie No. 1) – Johan de Meij

Auch nach 28 Jahren hat die Musik von Johan de Meij nichts von ihrer Faszination verloren. Mit dem ersten Satz, der den großen Zauberer Gandalf musikalisch nachzeichnet, stimmt das Blasorchester auf ein musikalisches Highlight im kommenden Jahr ein – mehr verraten wir an dieser Stelle jedoch noch nicht.

Veni Immanuel – Philip Sparke

Veni Immanuel ist ein zeitgemäßes Arrangement einer mittelalterlichen Adventshymne, deren Melodie auf das 15. Jahrhundert zurückgeht. Zusammen mit sechs weiteren Gesängen wurde Veni Immanuel an den sieben Tagen vor Weihnachten gesungen. Sparke fängt in seinem modernen Arrangement dieses alten Liedes die Intensität und das Mysteriöse der originalen Komposition perfekt ein.

Flow! – Mario Bürki

Flow (engl. Fließen, rinnen, strömen) bezeichnet das Gefühl der völligen Vertiefung und des Aufgehens in einer Tätigkeit, ein Ideen- und Schaffensrausch sozusagen. Das Werk entstand in nur zwei Wochen, von der ersten Idee bis zur Vollendung. Der Komponist sagt von sich selbst, dass er im Flow war. In keinem Moment wirkt das Stück statisch, dafür sorgt der Achtelpuls im Zentrum. Lediglich beim goldenen Schnitt – ein Begriff, der ursprünglich aus der Malerei kommt, wird der Puls bis zum Stillstand abgebremst, nur um sich dann erneut wie zu Beginn des Werkes stetig zu steigern und in einem fulminanten Finale zu enden.

Jubilate – Jacob de Haan

Kurz zusammengefasst könnte man sagen: „Und am Ende ist alles gut!“ Das Stück erzählt die bewegte Geschichte der Entstehung der Stadt Waldkirch (bei Waldshut am Hochrhein) von der Besiedelung durch die ersten Mönche aus dem angelsächsischen Raum über Tiefschläge wie brennende Kirchen bis hin zum festlichen Jubilate am Ende des Stücks.

Die Musiker und ihre Dirigenten sind fleißig am Proben und freuen sich schon auf die beiden Konzerte – und auf Ihren Besuch!

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